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Gestalten Sie jetzt Ihre Zukunft mit dem KHVVG und Transformationsfonds
Das KHVVG: Warum das Klinikmanagement jetzt handeln muss

Das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) ist in Kraft getreten und wird die deutsche Krankenhauslandschaft stark verändern. Die Einführung einer neuen Vergütung im stationären Bereich sowie von Leistungsgruppen mit einheitlichen Qualitätskriterien stellt Klinikgeschäftsführer vor beispiellose Herausforderungen – aber auch große Chancen. Bis zu 50 Milliarden Euro stehen bereit. Doch: Der Zugang zu diesen Fördermitteln stellt hohe Anforderungen an die Kliniken.
Finden Sie hier unsere recherchierten Informationen zu den verschiedenen Länderspezifika, zusammengefasst im “KHVVG Ländercheck”.

UNITY – Ihr ganzheitlicher Partner für das KHVVG und den Transformationsfonds!
Was bedeutet der Transformationsfonds für Ihr Krankenhaus?

Der Transformationsfonds stellt bis zu 50 Milliarden Euro über zehn Jahre bereit, finanziert durch die gesetzliche Krankenversicherung und die Länder. Diese Mittel unterstützen Projekte wie die Konzentration akutstationärer Versorgungskapazitäten, die Schließung von Krankenhäusern in Regionen mit hoher Dichte, den Abbau von Doppelstrukturen und die Umwandlung von Krankenhäusern in sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen.
 

Finanzielle Mittel aus dem Transformationsfonds sichern!

Über ein Antragsverfahren können Mittel für förderfähige Vorhaben, bspw. die Konzentration akutstationärer Versorgungskapazitäten oder die Bildung sektorenübergreifender Versorgungseinrichtungen, Zentren oder Verbünde gesichert werden. Aufgrund der langfristigen Auswirkungen und Komplexität der Vorhaben ist eine umfassende Expertise bereits bei der Antragsstellung notwendig.

Alle Länderspezifika inkl. Umsetzungstand und Fristen finden Sie hier: 

KHVVG Ländercheck

Änderungen im Krankenhausrecht gemäß Referentenentwurf KHAG vom 5. August 2025:
Auswirkungen auf Finanzierung, Transformationsfonds und Mittelvergabe

Das Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichte am 05. August 2025 den Referentenentwurf zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG). Mit der aktuellen Reform werden unter anderem die Finanzierung des Krankenhaus-Transformationsfonds, das Antrags- und Prüfverfahren sowie das Sonderzuwendungsrecht und Verwaltungsverfahren neu strukturiert. Ziel ist ein bürokratieärmeres Verfahren mit klarer Rollenverteilung zwischen Bund und Ländern sowie einer verlässlichen Finanzierung der Krankenhausinvestitionen. Im Nachfolgenden finden Sie die Änderungen prägnant zusammengefasst. 

Finanzierung
  • 25 Mrd. € werden durch den Bund finanziert (Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK)), anstelle von Mitteln aus der GKV-Liquiditätsreserve. Damit wird die GKV entlastet. Die andere Hälfte wird durch die Bundesländer finanziert. 

  • Jährlich werden 2,5 Mrd. € vom Bund zur Verfügung gestellt, jeweils am 15. Januar in den Jahren 2027 bis 2035 (Für das Jahr 2026 einmalig am 1. April 2026) 

  • Die private Krankenversicherung trägt nicht mehr zur Finanzierung des Transformationsfonds bei.  

Transformationsfonds
  • Die Bundesländer entscheiden und prüfen eigenverantwortlich, ob bei einem zu fördernden Vorhaben ein Fördertatbestand und die Förderfähigkeit vorliegt. 

  • Der Bund beschränkt sich nur auf die Plausibilitätsprüfung. 

  • Die Bundesländer stellen den zweckentsprechenden Fördermitteleinsatz sicher und weisen dies gegenüber dem BAS nach. 

  • Es besteht keine Frist mehr für Einreichung der Anträge auf Auszahlung der Fördermittel, da die bisherigen GKV-Berechnungen zur Mittelplanung entfallen. 

  • Es ist kein Wirtschaftsprüfer-Testat mehr zur Prüfung des Insolvenzrisikos von Krankenhäusern erforderlich. 

Fördermittelvergabe & Verwaltung
  • Die Fördergelder fließen vom Bund an die Länder und erst dann an die Krankenhausträger. Es besteht kein Direktkontakt zwischen Bund und einzelnen Krankenhäusern 

  • Die Verwaltungskosten für den Transformationsfonds werden direkt auf dem Bundeshaushalt bezahlt. Dies bedeutet, dass die Fördermittel zu 100 % den förderfähigen Vorhaben und Investitionen zugutekommen. 

  • Nicht genutzte Mittel fließen an den Bund zurück und Rückforderungsrechte sind klar geregelt, damit der Bund bei Fehlverwendung eingreifen kann. 

Jetzt förderfähige, priorisierte Projekte ableiten

Prüfung Förderfähigkeit Transformationsfonds
KHVVG
1-Tages Workshop inkl. Vor- & Nachbereitung

Unser gemeinsames Ziel: Ermittlung von förderfähigen und priorisierten Projekten inkl. Investitionsbedarfe mithilfe einer Gap-Analyse

 

Mehr erfahren
Die Antragsphase läuft: jetzt starten!
In 6 Phasen zum erfolgreichen KHVVG- und Transformationsfonds-Projekt

Die Umsetzung des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) und des Transformationsfonds stellt viele Einrichtungen vor komplexe Herausforderungen – und bietet zugleich die Chance, Versorgung neu zu denken. Mit unserer Veröffentlichung „Die 6 Phasen für erfolgreiche KHVVG- und Transformationsfonds-Projekte“ zeigen wir einen praxisnahen, strukturierten Weg durch den gesamten Prozess: von der Szenarien-Auswahl bis zur Zielbetriebsorganisation.

Erfahren Sie, wie Sie strategische Weichen richtig stellen, tragfähige Förderanträge formulieren und Transformation wirksam gestalten – Schritt für Schritt.

Jetzt Roadmap downloaden

150
Fördermittelanträge erfolgreich begleitet
178
Projekte im Rahmen des KHZGs
64
geschriebene Lastenhefte
>
50
Healthcare Projektleiter
Transformationsfonds nutzen – So gehen wir gemeinsam vor
(Medizin-)Strategie aktualisieren

Die Zuordnung der Leistungsgruppen ist Grundlage für alle weiteren Schritte. Wir helfen bei der Analyse der Auswirkungen und der Ableitung notwendiger Entscheidung für Ihre individuelle Unternehmens- und Medizinstrategie!

Förderfähige Vorhaben identifizieren

Gemeinsam prüfen wir innerhalb von kürzester Zeit Ihr Förderpotenzial und definieren Ihre individuellen Vorhaben. Dabei helfen wir bei der Priorisierung und zeitlichen Einordung für die Umsetzung.

Antragsstellung und Bewilligung beim BAS

Wir begleiten Sie bei der bürokratiearmen Antragsstellung und Abgabe einer Kostenindikation, welche die Gesamtheit Ihrer Kosten berücksichtigt. Wir sorgen für Transparenz zu den gesetzlichen Anforderungen und Fristen!

Setup und Umsetzung

Machen Sie Ihre Organisation fit für die Umsetzung. Wir helfen Ihnen beim Aufsetzen der Strukturen und den notwendigen Teams, dem Multi-Projektmanagement sowie der operativen Umsetzung!

Die Fördertatbestände (FTB) im Überblick
Unsere Consulting Services zum KHVVG und Transformationsfonds
Gesetzliche Vorgaben einhalten & Zukunftssichere Strategie

Ihre Herausforderungen:

  • Auswirkungen der Reform auf das eigene Krankenhaus ganzheitlich verstehen und eine langfristige Strategie ableiten
  • Komplexe Entscheidungen, bspw. zur Schließung oder Zusammenlegung von Abteilungen, treffen und kommunizieren
  • Beratung mit dem Land zu eigenen Konzepten und Umstrukturierungsmaßnahmen

UNITY Lösungsansatz:

  • Strategieberatung: Prüfung von Leistungsgruppen und Qualitätskriterien sowie der finanziellen Auswirkungen
  • Marktanalysen: Strukturen der Region, Marktteilnehmer und Demografie sind relevant für die eigene Strategie!
  • Krankenhausreform Finanzierung: Kosten-Nutzen ermitteln bei Berücksichtigung anderer Kostentreiber, bspw. S/4 HANA Migration
Erfolgreiche Antragsstellung & Bürokratiekosten senken

Ihre Herausforderungen:

  • Schnelle und häufig ändernde gesetzliche Vorgaben 
  • Vollständige Auslastung der internen Ressourcen
  • Inhaltliche Anforderungen: Zugang zu Fördermitteln ist an hohe Anforderungen und diverse Voraussetzungen je Fördervorhaben geknüpft
  • Gesetzliche Anforderungen: Fristgerechte Antragsstellung und unterschiedliche Anforderungen je Bundesland

UNITY Lösungsansatz:

  • Ermittlung der Förderpotenziale und Prüfung der Voraussetzungen je Fördervorhaben
  • Festlegung der Fördervorhaben und Abgleich mit der (Medizin-)Strategie
  • Unbürokratische Antragstellung: Erfahrungswerte aus dem KHZG bei der Antragsstellung nutzen!
Krankenhausreform – Einblicke & Best Practices
  • Logo SLK Kliniken
    Entwicklung einer Medizinstrategie
    • Quantitativ analysierte Leistungsdaten, Wettbewerbsstruktur, Ambulantisierungspotenzial und Effekt der demographischen Entwicklung auf 26 Fachabteilungen und bewertete Auswirkung auf das künftige medizinische Leistungsportfolio 
    • Qualitativ analysierte 26 Chefarzt Interviews und Bewertung in einer SWOT-Analyse
    • Entwickelte und bewertete Zukunftsszenarien der stationären Medizinstrategie, inkl. Prognose stationärer Fallzahlen, CMP, Bettenkapazitäten, OP-Kapazitäten, AOP-Leistungen und notwendiger AOZ-Kapazitäten
    • Erstellte Kommunikationsunterlage und definierte prioritäre Handlungsfelder
FAQ zur Krankenhausreform
Allgemeines zur Krankenhausreform
Vorhaltevergütung
Leistungsgruppen & Qualitätskriterien
Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen
Transformationsfonds
Insights zum KHVVG
Unsere Experten für das KHVVG

Katrin Troidl

Senior Manager

Frankfurt, Deutschland
Kontakt aufnehmen

Felicia Stolzenberger

Business Area Lead

Stuttgart, Deutschland
Kontakt aufnehmen

Meik Eusterholz

Partner, Business Area Team Lead

Paderborn, Deutschland
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Heiko Hauptmann

Business Area Lead

Berlin, Deutschland
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